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Berkenbrück an der Spree

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Das Wappen von Berkenbrück

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Urkundliche Ersterwähnug von Berkenbrück

1285 – 2010
Im Jahre 1285 wird der Ort Berkenbrück das erste Mal in einer Grenzurkunde der Stadt Fürstenwalde erwähnt. In dieser Urkunde werden viele kleinere Orte um Fürstenwalde im Zusammenhang der Grenzklärung das erste mal geschichtlich benannt. Neben Neuendorf im Sande und Buchholz taucht auch das „Wasser Byrkenbrucke“ auf.

Der Ursprung des Ortsnamens selbst ist unklar. Eine Theorie besagt, der Name bezieht sich auf eine Brücke, die über ein kleines Fließ geführt haben soll. Ein Teil der Brücke soll mit Birkenholz verkleidet gewesen sein und gab so dem Ort seinen Namen.
Das Fließ könnte der Bach sein, der heute „Hauptgraben“ genannt wird. Dieser Hauptgraben wurde mehrfach als Grenze der Gemarkung Fürstenwalde bezeichnet. Dass dieses überhaupt der Erwähnung wert war, lag wohl daran, dass über diese Brücke die alte Heer- und Handelsstraße oder auch Frachtstraße genannt, von Berlin nach Frankfurt (Oder) geführt haben soll. Leider gibt es für solch eine mit Birkenholz verkleidete Brücke keine historischen Indizien, sodass auch andere Theorien noch in Frage kommen.

Eine Brücke über den Hauptgraben existiert auch heute noch, sie ist jetzt massiv und befindet sich gleich hinter dem Dorfeingang, wenn man aus Richtung Fürstenwalde in das Dorf hinein kommt. Der Name des Ortes soll nach einigen Änderungen seit 1775 auf Berkenbrück lauten. Die Besiedelung des Gebietes um Berkenbrück reicht aber viel weiter zurück als bis zum frühen Mittelalter.
Abbildung: Brücke am Hauptgraben
Links die massive Brücke über den Hauptgraben, rechts die neue Fußgänger- und Radfahrerbrücke.
Links oben hinter den Bäumen das Forsthaus Beerenbusch.

Die frühe Geschichte Berkenbrücks und Umgebung:

18000 vor unserer Zeitrechnung:

An dem Ende der letzten Eiszeit, der Weichseleiszeit, vor ungefähr 18000 Jahren, bildeten die abfließenden Schmelzwässer der Frankfurter Eisrandlage in unserer Gegend einen Abfluss . Dieses als Entwässerungsbahn bezeichnete Tal, wird heute das Berliner Urstromtal genannt. Nach dem Schmelzen des Eises blieb eben dieses Flusstal gesäumt von hunderten wenn nicht gar tausenden kleiner Seen zurück. Den Boden dieses Tals bildete feiner und feinster Schwemmsand, so wie wir ihn noch heute fast überall antreffen, wenn wir nur ein bisschen graben. Auf Grund des reichlich vorhandenen Wassers bildete sich eine üppige Vegetation heraus, dichte Wälder bedeckten die trocken gefallenen Gebiete um Berkenbrück.

Um 1000 vor der Zeitrechnung:

Zu dieser Zeit war in unserer Gegend eine Kulturgruppe beheimatet welche man Lausitzer-Kultur nennt. Sie stellen den Übergang zwischen der Steinzeit und der Bronzezeit dar. Ein Nachweis zu dieser Kultur in Berkenbrück könnte das im Heimatmuseum Fürstenwalde vorhandene steinerne Walzenbeil aus Berkenbrück sein. Auch ist nachweislich überliefert, dass die Fischer von Berkenbrück noch um das Jahr 1900 herum Steinäxte, welche sie in Berkenbrück gefunden hatten, wegen des praktischen Loches in der Mitte, oft als Netzbeschwerer benutzten. Desweiteren wurde eine Ziernadel mit aufgegossenen Scheibenkopf in Berkenbrück gefunden, die ebenfalls in das Zeitalter der Lausitzer Kultur datiert wird.

700 – 600 vor der Zeitrechnung:

Die bronzezeitlich geprägte Lausitzer Kultur wird von der eisenzeitlichen Billendorfer Kultur in unserer Gegend abgelöst bzw. geht in dieser auf. Leider sind uns bisher keine exakt dieser Periode zuzuordnenden Funde in Berkenbrück bekannt.

Um 600 vor der Zeitrechnung:

In Europa haben sich mehr oder weniger feste Stammesgebiete gebildet. In unserer Gegend treten hauptsächlich zwei germanische Stämme in Erscheinung. Da sind zum einen die suebischen Semnonen und zum anderen die Burgunder. Als in den dreißiger Jahren die Autobahn gebaut wurde, kamen bei Ausschachtungsarbeiten in Berkenbrück die Reste eines Burgunderdorfes ans Tageslicht. Es soll aus circa 15 Pfostenhäusern bestanden haben. (Darüber berichtet wurde im Heimatkalender von 1990 auf der Seite 29.) Ob es nun Semnonen oder Burgunder waren, lässt sich wohl so exakt nicht mehr zuordnen. Mit Sicherheit wird es eine Übergangssiedlung gewesen sein, da sich hier vermutlich das Grenzgebiet befand. Semnonen und Burgunder waren auch den Römern schon bekannt und tauchten schon in den Beschreibungen des Tacitus auf. Der Grieche Claudius Ptolemäus räumte ihnen sogar Platz auf seiner Karte Germania Magna ein.

375-568 unserer Zeitrechnung:

Mögliche Reste der semnonischen und burgundischen Kulturen in der schwäbisch-alemannischen Fastnacht

Durch das zerbrechende Römische Reich und den Einfall der Hunnen nach Europa kommen die Völker in Bewegung. Im Rahmen dieser Völkerwanderungen ziehen auch die suebischen Semnonen und die Burgunder aus der Gegend um Berkenbrück in Richtung Westen. Dort lassen sie sich wieder nieder. Die Burgunder gehen in den Alemannen auf und die suebischen Semnonen bilden bis heute die Volksgruppe, die uns als Schwaben bekannt ist. Die letzten Reste dieser als heidnisch bezeichneten Kulturen kann man vielleicht heute noch in den Figuren und Masken der schwäbisch-alemannischen Fastnacht erleben. Zwar ist die Fastnacht selbst ein rein christliches Fest, doch die Tradition der Figuren und Holzmasken geht weit in das Mittelalter und womöglich darüber hinaus zurück.

Um 720 unserer Zeitrechnung:

Nach dem Wegzug der meisten Sueben und Burgunder verödet zunächst die Gegend um Berkenbrück. Wie lange, das kann niemand mit Bestimmtheit sagen. Vielleicht war die Besiedelung sogar durchgehend. Doch um circa 720 wandern andere Stämme aus dem Osten ein. Zumeist Siedler, die von Viehzucht, Fischfang und Jagd leben. Sie selbst sollen sich wohl Zpriauuani genannt haben, die Spreeauenbewohner. In der Geschichte werden sie Sprewanen genannt und allgemein zählt man sie zu der Volksgruppe, welche man heute als Slawen bezeichnet. Sie dürften auch diejenigen gewesen sein, die die ersten landschaftlichen Veränderungen um Berkenbrück vorgenommen haben. So begann mit ihnen auch die Landwirtschaft, die ersten Wälder wurden gerodet und Grabensysteme angelegt.

928 unserer Zeitrechnung:

Slawische Wehr- und Wohnsiedlung

In der ersten Phase der so genannten Ostexpansion marschiert das Heer des deutschen Königs Heinrichs I. in das Gebiet der Heveller und Sprewanen ein und treibt die slawischen Herrscher hinter die Oder zurück. Die slawische Bevölkerung muss sich den neuen Herren unterwerfen. Heveller, das waren die slawischen Stämme welche sich im Gebiet der Havel angesiedelt hatten und deren Name wohl mit dem des Flusses in Verbindung steht. Da es kaum Straßen gab bewegten sich dieser Feldzüge zumeist an den Flussufern entlang. Es ist deshalb durchaus möglich, dass Teile dieses Heeres auf dem Weg nach Osten an der Stelle vorbei kamen, die wir heute Berkenbrück nennen.
Dieser Eroberungszug hatte jedoch keinen Bestand.

938 unserer Zeitrechnung:

In diesem Jahr schlossen sich die slawischen Stämme im so genannten Lutizenaufstand gegen ihre deutschen Besatzer zusammen und die Gegend um Berkenbrück fiel wieder in den slawischen Herrschaftsbereich. Nach dem Zerfall des Lutizenbundes wurde unsere Gegend ein ständiger Streitpunkt, um den verschiedene Fürsten, deutsche wie polnische, ständig gewaltsame Auseinandersetzungen pflegten. Und obwohl die deutschen und zum Teil auch die polnischen Fürsten schon Christen waren, blieben die Bewohner in dieser Gegend weiter ihren heidnischen Göttern treu. Zum Teil auch verständlich, warum sollten sie eine Weltanschauung annehmen, deren Repräsentanten ihnen in der Regel Tod und Gewalt brachten.

1157 unserer Zeitrechnung:

grafische Nachbildung einer Jacza-Münze

Um die heidnischen Zustände an Oder, Spree und Havel zu beenden, den Machtbereich auszuweiten und den Slawen ein für allemal das Gebiet bis zur Oder und darüber hinaus zu entreißen, wurde schon lange geplant einen zweiten Feldzug nach Osten zu starten. Als Fürst Pribislaw-Heinrich ein slawischer Hevellerfürst im Jahre 1150 ohne Erben starb, überließ er Brandenburg und das Hevellerland in seinem Testament dem Askanier Albrecht dem Bären. Pribislaw-Heinrich war wohl schon Christ und unterhielt gute Beziehungen zum deutschen Fürstenhaus. Damit waren die Grenzen des deutschen Reiches weit in den slawischen Herrschaftsbereich verschoben worden. Dicht heran bis zu einem Ort, den wir heute Köpenick nennen. Hier herrschte der letzte Sprewanenfürst Jaxa von Köpenick oder auch Jacza de Copnic genannt. Dieser Jacza de Copnic war zu mindestens so mächtig, dass er in seinem Einflussgebiet sogar eigene Münzen prägen ließ, die so genannten Jacza-Brakteaten. Jacza war die Herrschaft der Deutschen auf der Brandenburg ein Dorn im Auge. So eroberte er, angeblich durch Bestechung, die Burg irgendwann zwischen den Jahren 1153 und 1157 für sich. Dies war nun der Anlass für die Deutschen dem Spuk, aus ihrer Sicht ein Ende zu machen. Albrecht der Bär zog unter dem Siegel der Krone und der Kirche mit dem Erzbischof von Magdeburg, Wichmann von Seeburg, gegen die Brandenburg und Jacza de Copnic zu Felde. Dieser musste, so erzählt es die Sage, fliehen und die Brandenburg war endgültig in den Händen der Deutschen. Dies soll sich am 1. Juni des Jahres 1157 zugetragen haben und gilt heute als Geburtsstunde der Mark Brandenburg.

Um 1180 unserer Zeitrechnung:

Während Albrecht der Bär und seine Nachfolger sich der militärischen Eroberung der Mark Brandenburg widmeten, war Erzbischof Wichmann der Organisator der Besiedlung unserer Gegend. So holte er sich Flamen aus den Niederlanden und siedelte sie hier vermehrt an. Der Landstrich Fläming weist diese Ansiedlungen noch heute im Namen aus. Interessant ist, dass auch in und um Berkenbrück seid dieser Zeit Entwässerung und Gewässerregulierungen zugenommen haben. Ob Flämische Einwanderer mit ihren Kenntnissen der Trockenlegung von Land hier in Berkenbrück dabei waren, ist bisher noch nicht bekannt. Erzbischof Wichmann entsandte so genannte „Lokatoren“, dies waren oft Ritter oder Edelleute denen ein Stück Land und einige Siedler oder die ansässigen Slawen übereignet wurden, zum Zwecke der Urbarmachung und Christianisierung des Landes. Von zentralen Siedlungen oder Burgen aus beherrschten und verwalteten sie das ihnen zugewiesene Land. Viele Orte unserer Gegend sind auf solche Lokatoren zurückzuführen. Einige Ergebnisse der neusten Geschichtsforschung zu unserem Ort legen die Vermutung nahe, dass auch die frühe Siedlung die zum Ort Berkenbrück führte, zumindestens zeitweise einem solchen Lokator unterstellt war.

Um 1250 unserer Zeitrechnung:

Auch nach der deutschen Eroberung und der schleppend beginnenden Christianisierung tritt keine Ruhe ein. Feldzüge gegen Lebus und über die Oder, ständige Scharmützel mit den aufsässigen Slawen, vieles davon zog sich wohl die Spree bei Berkenbrück entlang. Gegenseitige kriegerische Einfälle, die möglicherweise auch über die damals vorhandene Furt bei Berkenbrück gelaufen sind, machen den Siedlern das Leben schwer. Die Urkunde aus dem Jahre 1285 für Fürstenwalde hatte sicherlich auch die Absicht, Zuständigkeiten und Territorien abzuklären und somit auch den Streitigkeiten unter den Fürsten ein Ende zu setzen. In dieser Urkunde wird nun der Name „Byrkenbrucke“ erstmalig genannt und gilt bis heute als Jubiläumsdatum.




Im Dreißigjährigen Krieg wurde Berkenbrück vollständig verwüstet. Die Einwohner flohen ins Oderbruch und kehrten nie wieder zurück. Es dauerte mehrere Jahre, bis der Ort wieder besiedelt wurde. Hauptsächlich Kleinbauern, so genannte Kossäten und Büdner, versuchten mit einfacher Landwirtschaft wieder Fuß zu fassen.

Im Jahre 1728 wurde die neue Kirche in der Dorfstraße feierlich eingeweiht, sie wurde später noch einige Male umgebaut, steht aber heute immer noch an der selben Stelle.
Abbildung: Die Kirche
Die Kirche in der Dorfstraße
Am 22.Oktober 1842 passierte kurz vor Mittag der erste Zug von Berlin nach Frankfurt (Oder) den Ort mit einer Geschwindigkeit von 30 km/h. Im Jahre 1859 bekam Berkenbrück ein Bahnhofsgebäude und damit eine Haltestation. Das Bahnhofsgebäude steht sogar noch und war bis Anfang der 1990er Jahre in Betrieb.
Abbildung: Lokomotive
Nachbildung der erste Lokomotive, die durch Berkenbrück kam. Sie stammte
von der Firma Norris aus Philadelphia (USA)
1909 wird im Ort die freiwillige Feuerwehr gegründet. 1919 bekam Berkenbrück elektrischen Strom.

Im Jahre 1932 zieht der Schriftsteller Hans Fallada nach Berkenbrück an den Roten Krug. Im April des Jahres 1933 wird er verhaftet, weil er angeblich ein Attentat auf den Führer geplant haben soll. Zehn Tage sitzt er in Fürstenwalde im Gefängnis, bis ihn durch die Initiative seiner Frau und seines Verlegers ein renommierter Berliner Anwalt wieder frei bekommt. Er verlässt darauf hin Berkenbrück und kehrt nie wieder zurück.
Abbildung: Fallada Haus
Das Haus an der Spree, in dem einst Hans Fallada von 1932 bis 1933 wohnte.
Der Autobahnbau Berlin – Frankfurt (Oder) fand zwischen den Jahren 1934 und 1936 statt. Die Autobahn führt direkt am Ortsteil Roter Krug vorbei und ist heute eine der meist befahrenen Transitverbindungen nach Osteuropa.

Am Ende des zweiten Weltkrieges finden über Berkenbrück und seiner Umgebung heftige Luftkämpfe statt. Noch heute werden regelmäßig in der Nähe des Ortes Bomben und Munitionsfunde gemacht. Nach der verlorenen Schlacht bei den Seelower Höhen ziehen große Mengen an Flüchtlingen und Soldaten durch den Ort an die Autobahnbrücke. Sie alle versuchten den heran rückenden sowjetischen Truppen zu entkommen. Am 23. April 1945 wird die Autobahnbrücke gesprengt und zwischen dem 24. und 25. April besetzen die sowjetischen Truppen den Ort.

Nach dem Krieg bauten die Bürger den Ort wieder auf. Mehrere Ferienlager für die Kinder aus den Betrieben in Fürstenwalde und Berlin entstanden. Ab den siebziger Jahren zog es auch immer mehr Berliner und Frankfurter in unseren Ort, Urlaub machen und Ausspannen im eigenen Wochenendhäuschen war die Devise.

Nach der Wende 1990 entwickelte sich ein regelrechter Bauboom. Viele neue Ein- und Mehrfamilienhäuser entstanden in unserem Ort. Die Einwohnerzahl von Berkenbrück hat sich seit dem um ca. 20% vergrößert und beträgt zur Zeit ungefähr 1000 Einwohner.
Abbildung: Gewitter über Berkenbrück
Gewitter über Berkenbrück
Das Wetter in Berkenbrück gestaltet sich in der Regel wenig außergewöhnlich. Es ist im Sommer etwas trockener und heißer und im Winter vielleicht etwas kälter als der deutsche Durchschnitt. Die Luft ist in der Regel trocken und angenehm. Der Wind wird von den umliegenden Wäldern abgemildert und ist im Dorf eher schwach. Es kann aber bei extremen Wetterlagen zu sehr starken Sturmböen kommen, die im Ort und den umliegenden Wäldern, historisch gesehen, auch schon erhebliche Schäden angerichtet haben.
Abbildung: Die Tierwelt in und um Berkenbrück
Die Tierwelt in und um Berkenbrück
Berkenbrück hat sogar ein Wappen, das Original hängt im Festsaal des Bürgerhauses.

Das Wappen von Berkenbrück
Das Grün im unteren Teil des Wappens symbolisiert Wiesen und Wald. Das Blau im oberen Teil steht für das Wasser der Spree und des Dehmsees. Garbe, Sense und Harke stellen die Haupterwerbsquellen der Berkenbrücker in früheren Zeiten dar.

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